Angela Gorr MdL

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Angela Gorr als Kandidatin für die Landtagswahl 2016 aufgestellt

Am 20. März 2015 kamen 30 Mitglieder der CDU-Ortsverbände Wernigerode, Harzgerode und Oberharz am Brocken im Hotel „Blocksberg“ im Wernigeröder Ortsteil Silstedt zur Aufstellung einer CDU-Kandidatin für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 16 zusammen. In seiner herzlichen Begrüßung warnte der Vorsitzende der CDU im Landkreis Harz, Ulrich Thomas MdL, vor dem neuen „Thüringer Modell“ und eventuellen rot-rot-grünen Experimenten auch in Sachsen-Anhalt. Angesichts der sich bereits heute abzeichnenden finanzpolitischen Fehlentwicklungen im Nachbarbundesland sei es umso wichtiger, als CDU mit vielen starken Kandidatinnen und Kandidaten in die Landtagswahl 2016 zu starten.

Eine solche Kandidatin, so Thomas, sei Angela Gorr MdL, die dem Landtag von Sachsen-Anhalt bereits seit der Landtagswahl im Jahr 2006 als direkt gewählte Abgeordnete für Wernigerode, Harzgerode und Oberharz am Brocken angehört. In Magdeburg ist sie zuständig für die Ausschüsse Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales sowie für die Enquete-Kommission „Öffentliche Verwaltung konsequent voranbringen – bürgernah und zukunftsfähig gestalten“. Darüber hinaus ist sie die behindertenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Vorsitzende des Kuratoriums der Landeszentrale für politische Bildung. Vor ihrem Einzug in den Landtag leitete die studierte Literatur- und Sprachwissenschaftlerin von 2001 bis 2006 die Städtische Volkshochschule in Magdeburg. Sie ist seit dem Jahr 2000 Mitglied der CDU und gehört seit dem Jahr 2004 sowohl dem Wernigeröder Stadtrat als auch dem Kreistag des Landkreises Wernigerode und des späteren Landkreises Harz an.

In ihrer Vorstellungsrede betonte Angela Gorr insbesondere die große Bedeutung von Bürgernähe und ständigem Austausch mit der Basis. Gerade im Rahmen der weniger sichtbaren Arbeit als Abgeordnete würden oft die wichtigsten Akzente gesetzt – sei es bei Gesprächen zur schwierigen Haushaltslage sowie zur weiteren Entwicklung der Stadt Oberharz am Brocken, als Patin – gemeinsam mit Heike Brehmer MdB – für die „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Harzgerode oder als stellvertretende Vorsitzende des Inklusionsbündnisses im Harzkreis. In ihrer dritten Wahlperiode will Angela Gorr ihre politische Tätigkeit auf den Bereich der Innenpolitik erweitern und sich auch weiterhin für den Erhalt aller Grundschulen im Kreis sowie für den dauerhaften Verbleib Harzgerodes im Wahlkreis 16 einsetzen.

In der anschließenden Diskussion sprachen sich sowohl Wernigerodes ehemaliger Landrat Dr. Uwe Heuck als auch André Weber als Kreisvorsitzender der Jungen Union Harz für mehr Mut zu CDU-Positionen in Wahlkampf und in Koalitionsverhandlungen aus. Verhandlungen, auf die Ulrich Thomas am liebsten verzichten würde. Auch wenn er sich eine Fortsetzung der Koalition mit der SPD ebenso wie ein Bündnis mit den Grünen vorstellen könne, müsse es doch das Wahlziel der CDU sein, ab 2016 ohne Partner zu regieren: „Wir sind die einzigen im Land, die das schaffen können.“

Mit einem Ergebnis von 87% wurde Angela Gorr mit großer Mehrheit als CDU-Kandidatin für die Landtagswahl bestätigt. Ihr Schlusswort nutzte sie für eine Gratulation an Marcus Weise, der als neu gewählter Ortsbürgermeister von Harzgerode mit großem Engagement ins Amt gestartet ist. Mit einem Dank an die gute Zusammenarbeit an alle CDU-Verbände im Wahlkreis und kämpferischen Worten schloss die neugewählte Kandidatin die Versammlung: „Jetzt beginnt der Wahlkampf!“

Angela Gorr als Kandidatin für die Landtagswahl 2016 aufgestellt


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